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E³ 2010 in der Übersicht
Von Christian Benatzky, am 07.06.2010 16:56

Wie gewohnt werde ich in diesem Thread alle Infos zur Pressekonferenz, sowie News, Berichte, Videos und Bilder zu kommenden Xbox 360 Games zusammentragen. Alles alphabetisch geordnet und mit *new*, für frische Eintragungen, sowie HOT, für besonders heiße News oder Ankündigungen, versehen.




Microsoft NATAL Pressekonferenz
(Sonntag, 13.06.2010)

Wird in America exklusiv von MTV übertragen.
Ob es auch Online-Streams geben wird steht noch nicht fest.


Microsoft Pressekonferenz
(Montag, 14.06.2010, 19:00 Uhr)


Live Streams:

Gametrailers.com
G4TV
Xbox.com
Gamespot.com
1up


Live Blogs:

IGN
1up


Allgemeine Artikel:
IGN's E3 2010 Predictions
Gamespot: Editors' Choice Most Anticipated Games of E3
Xbox Live Predictions (IGN)
Showfloor Map *new*

Natal:
Four Natal Demos/Games Detailed (IGN) *new*


A
Arcania: Gothic IV:

Assassin’s Creed Brotherhood:

B
Bodycount:
6 Screens + Debut Trailer

Brink:
Aubrey Hesselgren talks SMART

Bulletstorm:

 
Zuletzt gesehen "A Perfect Getaway"
Von Christian Benatzky, am 19.04.2010 10:33

Ein hervorragender Direct-to-DVD-Thriller, der besser ist als so mancher Kinofilm.

Zum einen wäre da die gelungene Handlung. Diese kann immer wieder mit unerwarteten Wendungen punkten, ist angenehm flott erzählt und spielt gekonnt mit Genreklischees. Wenn sich die Charaktere beispielsweise über typische Thriller unterhalten, in denen jedes Mal eine Figur eingebaut wird, welche nur dazu dient den Zuschauer auf die falsche Fährte zu locken, führt es den Betrachter von "A Perfect Getaway" nur noch mehr in die Irre. Ich wurde, bis zur überraschenden Auflösung, jedenfalls fachmännisch aufs Glatteis geführt.

Überzeugend ist ebenfalls der Cast. Neben namhaften Stars, wie Steve Zahn, Milla Jovovich und Timothy Olyphant, sind auch einige relativ unbekannte Darsteller dabei. Beispielsweise kennt man die hübsche Kiele Sanchez ansonsten nur aus "Lost" und Chris Hemsworth wird wahrscheinlich erst im kommenden Jahr groß rauskommen, wenn er die Hauptrolle in der Comicverfilmung "Thor" übernimmt. Aber egal ob alter Hollywoodhase oder Frischling, in "A Perfect Getaway" harmonieren sie alle miteinander und bringen gute Leistungen. Vor allem von Milla Jovovich wurde ich positiv überrascht. Sie kann anscheinend doch mehr spielen, als einsilbige Aliens (Das Fünfte Element) oder hirnlose Amazonen (Resident Evil, Ultraviolet). Zudem sieht sie in diesem Film das erste Mal sexy aus. Von Mager-Milla ist hier nämlich nichts mehr zu sehen.

"A Perfect Getaway" ist ein Geheimtipp für alle Thriller-Liebhaber. Die Geschichte ist spannend und clever, die Leistung der Darsteller in Ordnung und die Kulisse malerisch.
Punktabzug gibt es nur für den gemächlichen Einstieg (es vergehen knapp 30 Minuten, bis der Film endlich Fahrt aufnimmt) und einige etwas arg konstruierte Momente (Stichwort: Metallplatte).

8/10 extravagante Punkte

 
Zuletzt gesehen "From Paris With Love"
Von Christian Benatzky, am 28.03.2010 17:58

So hat ein unterhaltsamer Actioner auszusehen! Wer von Pierre Morels neustem Streich jedoch ein "Taken 2" erwartet, wird enttäuscht sein. Obwohl die Action ähnlich roh und glaubwürdig inszeniert wurde, steht bei "From Paris With Love" eindeutig der Spaß im Vordergrund. Dieser Film ist sowohl ausländer-, als auch frauenfeindlich, waffen- und gewaltverherrlichend und "Political Correctness" ist ein Fremdwort. So "gemein" wie das klingt ist es aber garnicht.

Die brachiale Over-The-Top-Action und ein unheimlich überzeichneter John Travolta als Charlie Wax, welcher so cool ist, dass in seiner Gegenwart selbst die Hölle zufrieren würde, sorgen für das nötige Augenzwinkern. Mit Glatze, Ziegenbart und Ohrring haut Travolta hier mächtig auf die Kacke und lässt in den verhältnismäßig harten und blutigen Shootouts und Schlägereien kein Stein bzw. Knochen auf dem anderen. Wie schon in "Taken" wurde dabei komplett auf CGI verzichtet und die Action dadurch immer glaubwürdig in Szene gesetzt. Dazu gibt es Unmengen an lockeren Sprüchen und zotigen Momenten, welche perfekt zur skrupellosen Inszenierung passen und nie aufgesetzt oder lächerlich wirken. Neben Hau-drauf-Travolta verschwindet Leinwand-Kollege Jonathan Rhys Meyers schon fast im Hintergrund. Auch die Gegenspieler bleiben leider sehr blass und eindimensional.

Positiv überrascht wurde ich dann doch von der Handlung. Diese ist zwar an den Haaren herbeigezogen, läuft sehr geradlinig ab und auch die Wendung wird der geneigte Kinogänger schon vorher kommen sehen. Insgesamt überzeugt sie aber durch ein aktuelles Thema (Terrorismus) und eine angenehm flotte, sowie nachvollziehbare Abfolge der Ereignisse. Das Ende war, im Gegensatz zum Rest des Films, dann leider sehr actionarm, hat die Geschichte aber trotzdem gut zu Ende gebracht.

"From Paris With Love" bietet 90 Minuten geballte Männerunterhaltung. Er ist in jeder erdenklichen Hinsicht unkorrekt, es gibt harte handgemachte Action, derbe Sprüche und einen abartig guten John Travolta. Dass Handlung und Charaktere ein wenig konstruiert und einfach gestrickt sind, ändert dabei nichts am hohen Spaßfaktor.
Zu ernst sollte man dieses gewaltverherrlichende Werk nicht nehmen. Einfach abschalten und ab geht die wilde Fahrt. Um es mit den Worten von Charlie Wax zu sagen: "Wie gewaxt, so gewonnen!"

8/10 Bleigewitter

 
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