| Zuletzt gesehen "Duell der Magier" |
|
Duell der Magier ist ein actionreicher Film für die ganze Familie. Die Story ist nichts, was es nicht schon gegeben hätte, dennoch gelingt Regisseur Jon Turteltaub eine sehr unterhaltsame und spannende Actionkomödie!
Der etwas freakige Physikstudent Dave ist sich über sein Schicksal als Nachkomme des großen Magiers Merlin nicht bewusst. Erst ein alter Zauberer Balthazar (Nicholas Cage), der seit Jahrtausenden auf der Suche nach ihm ist, findet ihn und lehrt ihm die Magie. Natürlich erfüllt Dave am Ende alle Erwartungen und kann die Welt, seinen Freund Balthazar und seine neue Freundin Betty vor der bösen Hexe Morgana retten. Duell der Magier ist ein schöner Disney Film mit allem was dazu gehört, inklusive Happy End. Besonders machen den Film die schönen Effekte, bei denen sich Oldtimer in Sportwagen verwandeln oder sich bunte Zauberschlachten geliefert werden. Abgerundet wird das Programm durch coole Sprüche der Protagonisten, vorallem durch Dave, der zu Beginn noch den typischen Physikfreak darstellt. Die Story hätte etwas packender erzählt werden können, insbesondere die Bedrohung für die Menschheit erscheint neben der Liebesgeschichte "Dave - Betty" eher unwichtig.
|
|
| Zuletzt gesehen "The Expendables" |
|

Ich bin enttäuscht. Von Stallone's Action-Zugpferd habe ich deutlich mehr erwartet. Das fängt schon bei der Story an. Dass wir hier keinen Shakespeare vorgesetzt bekommen, war mir natürlich klar. Damit, dass die Handlung dermaßen vernachlässigt wird, hätte ich jedoch nicht gerechnet. Im Prinzip haben wir hier "John Rambo" in einem anderen Setting: Rambo Barney wird beauftragt einen Diktator zu stürzen. Zuerst will er nicht, dann macht er trotzdem mit, weil eine (mehr oder weniger) hübsche Dame entführt wird. Zusammen mit einer Söldnertruppe den "Expendables" dringt er in das Camp die Festung der Militärregierung ein und hinterlässt dabei haufenweise Leichen. LANGWEILIG! Naja, bei "Rambo" hat die Over-the-Top-Action immerhin über die hauchdünne Story hinwegsehen lassen. Bei "The Expendables" funktioniert das nur bedingt. Zum einen kommt mir die Handlung hier noch dämlicher vor und zum anderen ist die Action einfach schlecht in Szene gesetzt. Mensch, wir haben in diesem Film einige der größten Actionstars der letzten 30 Jahre vereint und Stallone schafft es nicht die Kamera auch nur ein einziges Mal ruhig zu halten, damit wir wenigstens kurz sehen können, was die alten Haudegen drauf haben. Hier wird im Halbdunkeln so rumgewackelt, dass selbst der Cloverfield-Kameramann das Kotzen bekommen hätte. Von den letzten 30 Minuten - welche, den lauten Krach-Bumm-Geräuschen im Kino nach zu urteilen, extrem actionreich gewesen sein müssen - habe ich fast nichts mitbekommen. Mit etwas Glück konnte ich zwischendurch immerhin eine hässliche CGI-Explosion oder, mit Hilfe des Computers, abgetrennte Gliedmaßen erkennen - auch hier (im CGI-Bereich) hat Herr Stallone anscheinend nichts dazugelernt. Schlecht fand ich ebenfalls die schauspielerischen Leistungen. Zusammen haben die 8 Hauptcharaktere (wobei "Hauptcharaktere" hier das falsche Wort ist, da die Hälfte der Expendables leider viel zu wenig Screentime hatte) vielleicht drei Gesichtsausdrücke drauf, was dafür sorgte, dass ich ihnen so gut wie keinen Satz abgenommen habe. Wenn Mickey Rourke dann noch irgendwas von seinen "vertrockneten Grundsätzen" erzählt, welche "so trocken sind, wie trockene Farbe, wenn sie getrocknet ist" (?!), kann man nur lachen. So, nun aber genug gemeckert. Gut gefallen hat mir, dass sich der Film nicht wirklich ernst nimmt. Der Humor funktioniert und spielt gekonnt mit Actionfilmklischees und den Eigenarten der Charaktere. Auch ist der Film zu keiner Sekunde langweilig, da nur selten geredet, dafür aber um so mehr geschossen wird. Trotzdem bin ich schwer enttäuscht. Was für ein Feuerwerk hätte man mit diesem Cast veranstalten können? Das wäre, mit einem vernünftigen Drehbuch und Regisseur, sicherlich kein Problem gewesen. Die hektische Action kann die inhaltlichen Schwächen diesmal leider auch nur bedingt kompensieren. Ein zweites Mal werde ich mir "The Expendables" bestimmt nicht ansehen. Da schaue ich lieber noch mal "From Paris With Love" oder "Taken". Im Gegensatz zu Stallone weiß Pierre Morel nämlich wie man old-schoolige Action, inkl. unterhaltsamer Geschichte, gekonnt auf Zelluloid bannt. "Schlecht" finde ich den Film übrigens nicht. Er macht, so lange man das Hirn ausgeschaltet lässt, durchaus Spaß, nur hat man ihn auf dem Weg vom Kino zum Auto schon wieder vergessen. Da gibt es weitaus bessere Actionfilme. 5/10 Warnschüsse
|
| Zuletzt gesehen "Triangle" |
|
Diesmal fasse ich mich in Bezug auf die Handlung sehr kurz. Schließlich braucht es nur ein falsches Wort und das ganze Filmerlebnis ist dahin. Dies ist nämlich einer der ganz wenigen Filme, bei dem schon die Trailer, Inhaltsangaben oder lediglich ein genauerer Blick auf das Cover zu viel verraten. Ausnahmsweise habe sogar ich diesen Rat befolgt. Wenn da nicht die TVmovie gewesen wäre, welche es in ihrem drei-Zeilen-Review tatsächlich geschafft hat, die wohl größte Überraschung des Films zu verraten. Aber keine Angst, ich habe meine Worte wohl gewählt. Die folgenden Sätze sind also absolut spoilerfrei.  Das Cover lässt fälschlicherweise auf einen typischen Slasher schließen. Dies ist "Triangle" aber nicht wirklich. Bis auf einige wenige Ausnahmen gibt es nichtmal Blut zu sehen. Das ganze ist vielmehr ein Mystery-Thriller mit überdurchschnittlich hohem Mindfuck-Potential. Von den ersten 25 Minuten sollte man sich daher nicht abschrecken lassen. In diesen wird nämlich nahezu jedes erdenkliche Horror-Film-Klischee abgearbeitet, inkl. dämliche Dialoge und "Lass mal der Blutspurt folgen, welche uns wahrscheinlich direkt in die Hände des Killers führt"-Momente. Danach legt die Geschichte jedoch ordentlich zu und sorgt für verknotete Hirnwindungen. Bei genauerer Betrachtung wird man sicherlich das ein oder andere Logikloch finden, jedoch ist die Handlung überraschend durchdacht. Eine solche Thematik (um welche es sich handelt sage ich natürlich nicht ) vernünftig umzusetzen ist jedenfalls nicht einfach. Hut ab vor Autor und Regisseur Christopher Smith, der die Story überaus souverän inszeniert hat. Weiter hinterlassen die Schauspieler einen guten Eindruck und auch die Optik weiß zu überzeugen. Hier wurde mit einem verhältnismäßig kleinen Budget (12 Millionen Dollar) ein durchaus hübscher Film geschaffen. Mit großen Hollywoodproduktionen können Effekte und Kulissen aber natürlich nicht mithalten. Wer bei "Triangle" einen Slasher oder Horrorfilm erwartet, wird enttäuscht sein. Er ist weder besonders blutig, noch angsteinflößend. Stattdessen haut er einem, nach der herkömmlichen Einführung, seine zunächst konfuse, später immens spannende, Hirnfick-Story um die Ohren. Wie gesagt, am besten keinen Trailer gucken, sondern sich sofort den Film geben, wenn man auf wirre Mystery-Geschichten steht. 8/10 Gewitterfronten
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 29 |
|